In unserer ersten InfoNews im neuen Jahr wünschen wir allen ein gesundes 2026. 🍀

 

 

Wir Angehörige von Suchtkranken leben oft über lange Zeit im Außen: im Hoffen, Erklären, Aushalten, Retten wollen und Funktionieren. Eigenen Bedürfnisse und das eigene Leben stellen wir in den Hintergrund.

 

 

Für das kommende Jahr möchten deshalb zwölf "Gedanken(anregungen)" mitgeben. Sie sollen helfen, innezuhalten, sich selbst wieder wahrzunehmen und Schritt für Schritt die eigene Rolle zu reflektieren und Klarheit zu gewinnen. Vielleicht nimmst du dir jeden Monat einen Gedanken, an dem du arbeiten willst.



Möge das kommende Jahr uns dabei unterstützen, weniger zu reagieren, klarer zu werden und uns selbst den Platz im eigenen Leben zurückzugeben, den wir verdienen.

Ab einem gewissen Punkt bist du nicht mehr nur das Produkt deiner Umgebung oder Erziehung. Die Art, wie du handelst, wird zu deiner eigenen Verantwortung und eine Vergangenheit entschuldigt nicht, warum du so bleibst. 

 

 

 

 

Du bist nicht verpflichtet, dich immer wieder selbst zu opfern nur damit andere es bequem haben - besonders nicht. wenn sie nichts ändern wollen

 

● Es ist verrückt, wie manche Menschen keinen Beweis brauchen, um eine Lüge zu glauben, aber endlose Beweise fordern, um die Wahrheit zu akzeptieren

 

Du kannst die Menschen um dich herum nicht verändern, aber du kannst verändern, welche Menschen dich umgeben.

 

● Die Familie die du gründest ist wichtiger als die Familie aus der du stammst.

 

Erwartungen müssen nicht erfüllt werden, nur weil sie existieren. 

 

● Die einzigen Menschen die es triggert, wenn du Grenzen setzt, sind diejenigen die davon profitiert haben, dass du keine hattest 

 

 

 

Du musst nicht lernen mehr auszuhalten, sondern du musst lernen nicht mehr alles zuzulassen! 

 

● Verantwortung für sich selbst zu übernehmen bedeutet gleichzeitig, anderen die Chance zu geben, die Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. 

 

Warum ist Eigenverantwortung übernehmen so wichtig?

Nur wenn du die Verantwortung für (d)eine Situation hast, hast du auch die Macht,  etwas zu ändern!

 

● Du bist, was du tust - nicht was du sagst, dass du tun wirst. 

 

Hör auf zu reagieren. Jedes Mal, wenn du reagierst, gibst du anderen die Kontrolle über deine Emotionen.

Du lässt zu, dass ihr Verhalten bestimmt, wie du dich fühlst

 

● Enttäuschung ist das Ergebnis falscher Erwartungen.